Wer ein paar Regeln beachtet, kann einen Ölwechsel selber durchführen - und dabei eine Menge Geld sparen. Foto: Shutterstock/kurhan

Ölwechsel – was er kostet und wie man ihn selber machen kann

Motoröl im Baumarkt oder an der Tankstelle zu kaufen, kostet nur ein paar Euro. Bringt man sein Auto jedoch zum Händler und lasst einen professionellen Ölwechsel durchführen, dann gehen die Rechnungsbeträge in den höheren zweistelligen oder gar dreistelligen Eurobereich. Diese unnötigen Kosten lassen sich leicht umgehen, wenn einige Regeln beim geplanten Ölwechsel beachtet werden.

Nicht ohne Grund nennen Profis Motoröl flüssiges Gold. Wichtig beim Kauf eines Motoröls für sein Fahrzeug sind die Hinweise auf dem Behälter.

Je nach Marke, Treibstoffart (Super, Benzin oder Diesel), kann das falsch gewählte Motoröl erhebliche Schäden anrichten. Im Zweifelsfalle vor dem Kauf mit dem Verkäufer gegenchecken, ob es sich um das richtige Öl für den Motor handelt.

Neben dem Motoröl muss auch der Ölfilter ausgewechselt werden. Auch hier fallen im Baumarkt nur geringe Kosten an, in der Werkstatt jedoch erhebliche. Wer günstig sein Auto instand halten möchte, kauft am besten für die selbst durchgeführte Wartung Motoröl und Ölfilter im Baumarkt und legt selbst los.

Wie der Ölwechsel auch ohne Werkstattbesuch gelingt

Vorab neues Motoröl und neue Ölfilter kaufen. Frische Lappen sorgen für sauberes Arbeiten, denn Ölflecken auf Kleidung und im Auto sind hartnäckig und schwer zu entfernen.

Ein Auffanggefäß für das verbrauchte Öl kann jeder beliebige alte Eimer oder aufgeschnitten Ölkanister sein.

Wichtig ist auch der Ringschlüssel für die Ablassschraube. Beim Einfüllen des Motoröls unbedingt die speziellen Hinweise wie Einfüllmenge beachten, welche auf dem Behälter des Motoröls und in der Gebrauchsanweisung des Fahrzeuges zu finden sind.

Einen Nachteil hat der eigenständig durchgeführte Ölwechsel

Selbstverständlich können auch Frauen den Ölwechsel durchführen. Jedoch ist es selbst vielen Männern unangenehm, sich unter das Auto zu legen.

Jedoch um den Ölfilter und das Öl selbst zu wechseln, ist das Unter-das-Auto-kriechen unerlässlich. Wer hier aber angstfrei und resolut zur Sache geht, führt den Altölwechsel schnell und kostengünstig durch.

Für beste Ergebnisse fährt man vor dem geplanten Wechsel des Öls ein paar Kilometer mit dem Auto. Je wärmer das Öl, desto optimaler lässt es sich entsorgen und es bleiben keine alten Rückstände im Motor.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist als Auto-Journalistin bereits seit Jahren Expertin in Sachen Gebrauchtwagen, Neuheiten sowie Tipps und Tricks rund ums Auto. Nach ihrem Journalismus-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für einen der größten deutschen Autobauer. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.