Eine Beule im Auto ist ärgerlich. Foto: Shutterstock/Air Images
Eine Beule im Auto ist ärgerlich. Foto: Shutterstock/Air Images

Beulen im Auto: So lassen sie sich entfernen

Eine Beule im Auto ist ein sehr großes Ärgernis. Egal, ob der Schaden durch Fremde oder Eigenverschulden entstanden ist oder ob es sich um einen Hagelschaden handelt – die Beule muss weg. Beulendoktor oder DIY mit Ausbeulwerkzeug? Was man machen kann, verraten wir hier.

Während bei leichteren Lackschäden oft auch ein spezieller Farbstift hilft, müssen Pkw-Inhaber bei Dellen meist größere Geschütze auffahren und den Weg zu einem Beulendoktor antreten, wie die Experten auf dem Gebiet gern genannt werden. Doch nicht immer muss dieser Schaden gleich mit der vollen Bandbreite lackiert werden.

Was hilft bei Beulen und Dellen?

Welche Art der Reparatur für den Schaden infrage kommt, hängt von der Größe der Delle oder Beule ab. Kleinere „Blessuren“ der Karosserie können auch in Eigenregie repariert werden. Dafür benötigt man entsprechendes Ausbeulwerkzeug, mit dem man dem Schaden zu Leibe rücken kann.

Spezielle Shops für Autozubehör sind hierbei die besten Anlaufstellen, um das geeignete Ausbeulwerkzeug zu bekommen. Zum Ausbeulen gibt es nicht nur den berühmten Gummihammer, sondern mittlerweile auch spezielle Geräte, mit denen die Dellen besonders lackschonend entfernt werden können. Wenn es sich allerdings um größere Schäden handelt, sollte doch eher der Besuch beim spezialisierten Beulendoktor oberste Priorität genießen.

Auch wer gar nicht erst versuchen möchte, selbst Hand an seine Beulen zu legen, sollte eine Fachwerkstatt aufsuchen. Mittlerweile gibt es jede Menge Werkstätten, die sich auf das Entfernen von Dellen und Beulen spezialisiert haben.

Häufig spricht man in diesem Zusammenhang von „Smart Repair“. Die Fachkräfte dieser Werkstätten bieten spezielle Techniken an, mit denen der Lack nicht beschädigt wird und so eine Neu-Lackierung des Fahrzeugs nicht mehr nötig ist. So können kleinere oder mittlere Beulen und Dellen beseitigt werden.

Ein weiterer Vorteil: Bei dieser Methode entfallen auch die Kosten für Ersatzteile, die sich nach einem herkömmlichen Werkstattbesuch durchaus auf der Rechnung wiederfinden können. Die Preise in diesen speziellen Beulen-Werkstätten hängen natürlich von der Größe des zu entfernenden Schadens ab.

Wer übernimmt die Kosten für die Reparatur?

Wenn Pkw-Fahrer den Schaden selbst verursachen, zum Beispiel, wenn sie beim Ausparken gegen eine Laterne oder einen Poller stoßen, springen die Versicherungen natürlich nicht ein.

Lediglich eine Vollkaskoversicherung würde die Kosten tragen, jedoch fällt hier in der Regel eine Selbstbeteiligung an.

Gute Chancen auf Übernahme haben Beulen und Dellen, die durch Unwetter entstanden sind, etwa ein Hagelschaden. Die jeweilige Versicherungspolice gibt hierüber genaue Auskunft.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist als Auto-Journalistin bereits seit Jahren Expertin in Sachen Gebrauchtwagen, Neuheiten sowie Tipps und Tricks rund ums Auto. Nach ihrem Journalismus-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für einen der größten deutschen Autobauer. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.