Jeder kann sein Auto polieren, egal ob manuell oder mit einer Poliermaschine. Foto: Shutterstock/Nejron-Photo

Auto polieren – so geht’s

Spätestens, wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühling auf das eigene Auto scheinen, bekommen viele ein schlechtes Gewissen und das Wort Autopolitur erscheint vor dem geistigen Auge. Grundsätzlich gilt: Jeder kann sein Auto polieren, egal ob manuell oder mit einer Poliermaschine.

Der Autolack ist in der Regel robust, jedoch können Unwetter wie heftiger Hagel oder schnell verursachte Schrammen im Alltag den Autolack optisch unschön werden lassen. Mit Unterstützung einer Poliermaschine lässt sich der Autolack effizient und schnell auf Vordermann bringen. Der Einsatz ist für Männer wie Frauen leicht in der Handhabung und zum Auto polieren für alle Autolacke geeignet.

Wer sich jedoch dafür entscheidet, sein Auto ohne Maschine wieder zu neuem Autoglanz zu verhelfen, sollte vor Beginn einige Tipps beachten. Am Anfang steht immer die Sauberkeit des Autos. Ein kurzer Trip in die Waschanlage entfernt Schmutz und Staub und das eigenständige Polieren des Autos kann beginnen.

Nur ein sauberes Auto polieren

Ein schmutziges Auto wird beim Polieren mit einem Tuch schnell zu noch mehr haardünnen Kratzern führen. Kleine, für das bloße Auge kaum sichtbare Steinchen können immense Lackschäden anrichten. Im Idealfall bleibt das Auto nach dem Besuch in der Waschanlage geschützt in der Garage stehen, bis es komplett trocken ist. Das Auto polieren Profis mit dafür geeigneten Staub- und Poliertüchern, die dünn, saugkräftig und frei von Schmutzpartikeln sind.

Ein schattiges und geschütztes Plätzchen ohne direkte Sonneneinstrahlung ist der ideale Platz zur Autopolitur. Ist der Autolack praller Sonnenstrahlung ausgesetzt, erhitzt sich der Lack und nur ein kalter, trockener Lack eignet sich für professionelle Ausbesserungsarbeiten von kleinen Kratzern und Schrammen.

Falls mit einer Poliermaschine gearbeitet wird, muss das Poliermittel auf den Polierteller der Maschine aufgetragen werden und niemals direkt auf den Autolack. Es lohnt sich, vor dem Autolackieren eine Entscheidung zu treffen, ob konsequent ohne Poliermaschine gearbeitet wird oder doch lieber mit diesem kostengünstigen Hilfsmittel, das in jedem gut sortiertem Baumarkt unter 30 Euro zu finden ist.

Hartnäckigen Schmutz wegpolieren

Falls sich auf dem Autolack hartnäckige Verschmutzungen wie Harz von Bäumen oder Vogelkot befinden, arbeitet der Profi wie auch Laie am besten mit Polierknete. Diese gummiähnliche Masse löst die Verunreinigungen schonend und lässt eine professionelle Ausbesserung des Autolacks zu.

Allerdings ist diese Form der Autopolitur nur für kleine Verschmutzungen am Autolack geeignet und nicht für Verschmutzungen im großen Stil. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass die Wahl der richtigen Politur für das Auto auch vom Alter und Beschaffenheit der Schäden abhängt.

>>>Nach der Rückkehr aus dem Urlaub, sollte man seinem Fahrzeug eine umfangreiche Autopflege gönnen

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist als Auto-Journalistin bereits seit Jahren Expertin in Sachen Gebrauchtwagen, Neuheiten sowie Tipps und Tricks rund ums Auto. Nach ihrem Journalismus-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für einen der größten deutschen Autobauer. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.